Entwicklungszusammenarbeit
Entwicklungszusammenarbeit in den Philippinen
Die Bundesrepublik Deutschland engagiert sich seit 1961 in Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in den Philippinen und ist gegenwärtig nach Japan, den USA und Australien das viertgrößte Geberland der Philippinen.
Die Zahl der Entwicklungsexperten in den Philippinen beläuft sich derzeit auf ca. 90 Personen, hinzukommen zahlreiche deutsche Nichtregierungsorganisationen und politische Stiftungen mit ihren verschiedenen Projekten landesweit.
Fakten und Links
Seit Beginn der deutsch-philippinischen EZ wurden 881 Mio. Euros (54 Mrd. Php) in zahlreichen Projekten umgesetzt. Für 2009 bis 2014 betragen die neuen Bewilligungen 39 Mio. Euros (ca.2 Mrd. Php).
Traditionell bestand die deutsche EZ aus den folgenden Komponenten:
Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung
Umwelt
Friedensschaffung und Konfliktlösung in Mindanao
Dezentralisation als Querschnittsthema
Schwerpunkte des deutschen Engagements sind gegenwärtig die Entwicklung der Caraga-Region in Mindanao und die Auswirkungen des Klimawandels in den Philippinen.
Andere regionale Programme, die durch die deutsche Entwicklungshilfe finanziert werden, sind BIMP-EAGA (Brunei Darussalam, Indonesien, Malaysien und die Philippinen als ost-ASEAN Wachstumsgebiet) und die CDIA (Cities Development Initiatives Alliance for Asia).
Zudem erhalten die Philippinen substantielle deutsche Entwicklungshilfe über multilaterale Institutionen wie die Weltbank, die Asiatische Entwicklungsbank, die Europäische Union sowie eine große Anzahl von UN-Einrichtungen.
Die wichtigsten implementierenden Institutionen der deutsch-philippinischen EZ sind die GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) und KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau).