Deutschland hilft Taifunopfern auf den Philippinen

Das Auswärtige Amt hat für die Taifunopfer auf den Philippinen knapp 500.000 Euro humanitäre Soforthilfe zur
Verfügung gestellt.

Mit den Mitteln wird die Verteilung von Hilfsgütern wie Hygienekits, Moskitonetzen und lebensnotwendigen
Bedarfsgegenständen an die Opfer des Tropensturms „Washi“ auf der Insel Mindanao finanziert.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle kondolierte seinem philippinischen Amtskollegen bereits am Wochenende und bot humanitäre Nothilfe für die betroffenen Menschen an. Heute (21.12.) sagte er in Berlin:

„Erneut erreichen uns Bilder der Verwüstung aus den Philippinen. Die Menschen vor Ort kämpfen um ihr Überleben
und benötigen dringend Hilfe. Mit den jetzt bereit gestellten Mitteln will das Auswärtige Amt einen Beitrag dazu leisten,
die Not der Bevölkerung rasch zu lindern.“

Vom 16.-18.12.2011 hat der Tropensturm „Washi“ auf der zweitgrößten philippinischen Insel Mindanao durch starke und
lang anhaltende Regenfälle zu heftigen Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen geführt. Nach Angaben der
philippinischen Behörden sind ca. 340.000 Menschen von den Folgen des Taifuns betroffen. Über 950 Menschen sind ums
Leben gekommen.

Die nationalen Behörden sind mit Hilfs- und Rettungsmaßnahmen aktiv. Der Taifun „Washi“ ist der 19. Taifun, der die Philippinen in diesem Jahr trifft. Bereits im Herbst dieses Jahres war es in Folge mehrerer Tropenstürme und Starkregen auf den Philippinen zu Überschwemmungen gekommen. Auch hier hat das Auswärtige Amt humanitäre Soforthilfe geleistet.

Das Auswärtige Amt beobachtet die Lage auf den Philippinen kontinuierlich und wird weitere humanitäre Vorhaben
kurzfristig und bedarfsorientiert ermöglichen. Weitere Informationen über die humanitäre Hilfe des
Auswärtigen Amts erhalten Sie unter: www.diplo.de/humanitaerehilfe.de

Pressereferat - Auswärtiges Amt
Berlin, 21.12.2011

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